Für das Windsurfen und Kitesurfen, insbesondere für Anfänger, sind ganz bestimmte und gegensätzliche Bedingungen erforderlich.

Für Windsurf-Anfänger ist es notwendig, dass das Wasser flach ist und die Windgeschwindigkeit beim ersten Mal sehr niedrig sein muss. Wenn der Schüler erfahrener wird und seine Gleichgewichtsfähigkeiten verbessert, ist es notwendig, bei stärkerem Wind und auch bei höheren Wellen zu üben. Es ist sehr wichtig, dass der Meeresboden tief ist, damit sich die Wellen nicht an verschiedenen Stellen im Meer, sondern nur am Ufer brechen. Auf diese Weise sind die Wellen leichter zu bewältigen und das Gleichgewicht auf dem Windsurfbrett ist viel einfacher.

Deshalb macht der tiefe Meeresboden das Meer sicherer, da es keine Strömungen gibt, im vergleich zu flachere Meeresböden.

Was das Kitesurfen betrifft, ist es auf jedem Niveau (Anfänger und Fortgeschrittene) erforderlich, eine Mindestwindgeschwindigkeit von 12-15 Knoten zu haben, um den Kite fliegen zu koennen, mit dem man dann ins Wasser gezogen werden kann und diesen Sport ausüben. Um Kitesurfen, sind lange und breite Strände erforderlich, da die Kiteleinen etwa zwanzig Meter lang sind. Auch beim Kitesurfen ist es insbesondere für Anfänger notwendig, dass das Wasser keine zu hohen Wellen hat und sich nicht an vielen Stellen im Meer, sondern nur am Ufer bricht, ein Zustand, der nur erreicht werden kann, wenn der Meeresboden tief ist.

Sardinien ist die windigste Insel im westlichen Mittelmeer, insbesondere sind die Winde (Mistral, Grecale, Scirocco, Libeccio, Ponente, Tramontana, Levante, Ostro) im Frühling, Herbst und Winter häufiger. Im Juli und August, während der Sommersaison, insbesondere wenn der Sommer sehr heiß ist, sind diese Winde weniger häufig, einige von denen wie der Scirocco überwiegen, und in einigen Gebieten werden nachmittags sehr konstante thermische Winde mit Geschwindigkeiten bis etwa 15 Knoten.

Die Besonderheit, die den Planargia-Strand von Bari Sardo auf Sardinien besonders und ideal für die Wassersportarten und insbesondere für Windsurf-Anfänger macht, besteht darin, dass das Wasser im Sommer morgens flach und ohne Wellen ist und eine leichte Meeresbrise (thermischer Wind) weht, die morgens leicht beginnt und gegen Mittag zunimmt. Und was noch wichtiger ist: Der 6-7 km lange Strand ist selbst in der Hochsaison fast leer. Einzigartige Eigenschaften, die diesen Strand zu einem Paradies nicht nur für Wassersportler machen, sondern auch für diejenigen, die einen Urlaub abseits der Menschenmassen im August genießen möchten.

Am Nachmittag erhöht sich der thermische Wind auf Geschwindigkeiten von etwa 10-15 Knoten (möglicherweise höher, je nach Vorhandensein einer Schirokko-Komponente), ideal für erfahrene Windsurfer und auch fuer das Kitesurfens. Ein Eingangskorridors zum Kitesurfen und Windsurfen (Kitezone) in unserer Schule auf dem Camping l’Ultima Spiaggia ermöglicht es, diese Wassersportarten in völliger Sicherheit auszuüben. Der sehr breite und lange Sandstrand (ca. 6-7 km) und der tiefe und sandige Meeresboden sind ideal zum sicheren Kitesurfen und Windsurfen.